Ein Arbeitsplatz braucht eine Grenze, sonst arbeitet man überall und nirgends. Im Homeoffice steht der Schreibtisch im Wohnzimmer oder Schlafzimmer, im Büro sitzen mehrere Leute in einem offenen Raum. Eine Lamellenwand zieht die Grenze, ohne Wände zu bauen: Sichtschutz für Videocalls, ruhigere Zonen, mehr Struktur. Fünf Situationen aus Kundenwohnungen und Büros.
1. Homeoffice-Ecke im Wohnzimmer
Die häufigste Situation: Der Schreibtisch steht in einer Ecke des Wohnzimmers. Eine Lamellenwand von 100 bis 140 Zentimetern Breite an der offenen Seite des Schreibtischs trennt die Arbeitsecke vom Sofa ab. Im Videocall ist der Hintergrund eine Holzwand statt der Couch, und nach Feierabend ist der Schreibtisch aus dem Blick. Deckenhoch montiert wirkt die Wand wie ein Teil der Architektur.

2. Schreibtisch in der Einzimmerwohnung
In kleinen Wohnungen zählt jeder Zentimeter. Eine schmale Lamellenwand von 60 bis 90 Zentimetern neben dem Schreibtisch reicht, um Arbeits- und Schlafbereich zu trennen. Das Licht vom Fenster bleibt im ganzen Raum, weil zwischen den 3 Zentimeter breiten Lamellen jeweils 5 Zentimeter Luft sind.

3. Sichtschutz regeln: Drehlamellen fürs Büro
Wer tagsüber Ruhe braucht und abends den offenen Raum, wählt den Raumteiler mit Drehlamellen. Die Lamellen drehen sich bis zu 120 Grad und werden über ein Jalousie-System gemeinsam verstellt: geschlossen beim konzentrierten Arbeiten oder im Call, offen für Gespräche mit dem Team.

4. Besprechungsecke im offenen Büro
In Büros darf oft nicht gebohrt werden, oder die Aufteilung ändert sich mit dem Team. Dafür gibt es den freistehenden Raumteiler: 99 Zentimeter breit, 200,5 Zentimeter hoch, auf einer schwarzen Metallplatte. Er steht von selbst, lässt sich verschieben und zieht beim nächsten Umzug mit. Zwei oder drei Elemente nebeneinander bilden eine Besprechungsecke.


5. Empfang, Praxis, Studio
Auch in Praxen, Studios und Geschäftsräumen trennt eine Lamellenwand Wartebereich und Behandlung oder Empfang und Arbeitsplatz. Die Lamellen sind vierseitig beschichtetes MDF und lassen sich feucht abwischen. Für hohe Räume gibt es den höhenverstellbaren Raumteiler bis 283 Zentimeter, der zwischen Boden und Decke geklemmt und verschraubt wird.
Wie breit sollte die Wand am Arbeitsplatz sein?
Als Faustregel: Schreibtischtiefe plus 30 bis 50 Zentimeter, damit der Bildschirm im Sitzen vollständig hinter den Lamellen liegt. Bei einem 80 Zentimeter tiefen Schreibtisch sind das 115 oder 123 Zentimeter aus den 29 Breiten. Die Höhe bestellst du auf den Zentimeter genau; für die deckenhohe Montage ziehst du 0,5 Zentimeter Montageluft ab und misst an zwei Stellen.
Akustik
Eine Lamellenwand ist kein Schallschutz, aber sie bricht den Schall: Stimmen aus dem Nebenbereich klingen weniger direkt, und der Raum hallt weniger. Wer echte Ruhe braucht, kombiniert die Lamellenwand mit Teppich, Vorhängen oder Akustikpaneelen an der Wand.
Häufige Fragen
Kann ich Kabel hinter der Lamellenwand führen?
Ja. Zwischen den Lamellen ist Platz für Kabelkanäle, und die Rückseite bleibt zugänglich. Ein Monitorarm oder eine TV-Halterung mit zwei waagrechten Schienen lässt sich direkt an den 3 mal 7 Zentimeter starken Lamellen befestigen.
Was kostet ein Raumteiler fürs Homeoffice?
Der Raumteiler nach Maß beginnt bei 390 Euro für 51 Zentimeter Breite. Alle Breiten und Aufpreise stehen im Ratgeber Was kostet ein Raumteiler nach Maß?.
Darf ich im Büro bohren?
Das regelt der Mietvertrag. Wenn nicht, ist der freistehende Raumteiler die Lösung; weitere Wege ohne Bohren zeigt der Ratgeber Raumteiler ohne Bohren.
Liefert AXORA an Firmen in Deutschland?
Ja, der Versand nach Österreich und Deutschland ist kostenlos, Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer.
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